Vertrauen

Die Menschen wollen den Personen vertrauen, die sie wählen. Vertrauen ist eine ganz wichtige Eigenschaft eines jeden Politikers. Erstes Vertrauen entsteht oft schon durch Worte, für echtes Vertrauen sind Taten notwendig, die den Worten folgen. Floskeln wie “Bürgernähe” müssen durch Taten bewiesen werden.

Manche Menschen vertrauen einer politischen Partei, ohne die Kandidaten zu kennen, den diese Partei benennt. Wenn eine Kandidatin oder einer Kandidat von auswärts kommt, kann die Partei oft selbst nicht genau wissen, wie sich die Bewerberin oder der Bewerber in der politischen Praxis verhält, ob die eigenen Erwartungen erfüllt werden und welchem Zweck eine Kandidatur in der Fremde genau genommen dient.

Echtes Vertrauen entsteht auch dann nicht, wenn sich eine Kandidatin oder ein Kandidat so verhält, dass nicht erkennbar ist, für was sie oder er genau steht. Wer immer nur den Konsens predigt, um nicht anzuecken und es jedem recht zu machen, der hat hervorragende Qualitäten, um beispielsweise eine Reiseleitung zu übernehmen. Von Politikern, dem die Menschen vertrauen wollen, wird jedoch erwartet, dass sie Standpunkte vertreten, die sie und die Partei, die sie aufgestellt haben, auch glaubwürdig unter Beweis gestellt haben.

In den vergangenen Wochen habe ich zahlreiche Aufforderungen erhalten, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Viele Menschen haben mir gesagt, dass sie zwar nicht alle Positionen von FUCHS teilen. Aber sie wüssten bei mir genau, woran sie seien. Zwar sei ich offen für die Belange der Menschen, würde mich aber nicht Interessen unterordnen, die der Gemeinde nicht dienten. Sie hätten das Vertrauen, das von einem glaubwürdigen Politiker ausgehe. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut.

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