Politik

Seit meiner Kindheit bin ich an der Politik interessiert. Als Jugendlicher trat ich in die Junge Union ein, am humanistischen Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt war ich Schulsprecher. Dennoch habe ich keine politische Karriere angestrebt. Freies Denken und Erfahren, was die Welt bewegt und bietet, waren mir wichtiger als die typische Parteidisziplin, die ich als einengend und oft nicht als zielführend ansehe. An der Ludwig-Maximilians-Universität in München habe ich einige Semester Politikwissenschaften studiert. Dabei habe ich viel über die theoretische Seite der Politik gelernt.

Mit meinen Kandidaturen 2013 in Mühltal für das Amt des Bürgermeisters und 2015 für das Amt des Landrates im Kreis Darmstadt-Dieburg habe ich viele praktische Erfahrungen in der Politik gesammelt. 2016 erzielte unsere neue Wählergemeinschaft FUCHS auf Anhieb in Mühltal 14,3 Prozent der Stimmen. Hier bin ich Fraktionsvorsitzender. Seit 2016 bin ich auch Mitglied des Kreistages Darmstadt-Dieburg und hier stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Ohne dort selbst Mitglied zu sein kandidierte ich auf der Liste der Freien Wähler.

Oft werde ich gefragt, wie ich mich politisch einordne. Das ist in der Tat eine Frage, die für mich nicht einfach zu beantworten ist. Es gibt keine Schublade, in die ich auf Anhieb hineinpasse. Von mitunter wertkonservativem Denken über Bürgerrechte und Umweltschutz bis zur katholischen Soziallehre kann ich mich für viele Themen begeistern. Bürokratie, die über ein notwendiges Mindestmaß hinausgeht, lehne ich ebenso ab wie einengende Ideologien. Allerdings sollten die Gründe, die zu Ideologien geführt haben, immer ernst genommen werden. Die Antworten gehören aber nach meiner Auffassung nicht in die Zwangsjacke einer Ideologie. Der kürzlich verstorbene Heiner Geißler verkörperte diese Ansätze vielleicht am besten.

Den Politikwissenschaftler und Philosophen Dolf Sternberger kannte ich gut, er gilt mir als Vorbild. Er war akademischer Lehrer unter anderem von Helmut Kohl. Bernhard Vogel hat bei ihm promoviert. Heute arbeite ich in der Dolf Sternberger-Gesellschaft mit. Auf Vorschlag des Vorsitzenden Bernhard Vogel wurde ich zum Kassenprüfer gewählt.

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