Senioren und Kinder

Senioren und Kinder gehören zumeist nicht zu den Leistungsträgern unserer Gesellschaft. Sie benötigen Fürsprecher in Politik und Verwaltung. Dabei ist es meiner Auffassung nach nicht damit getan, einmal jährlich einen Seniorennachmittag abzuhalten. Für Kinder wäre schon viel gewonnen, wenn unsere Spielplätze in Ordnung gehalten würden.

Mein Ansatz ist hier grundlegender. Bei jeder Maßnahme, die umgesetzt oder unterlassen wird, muss ich mich immer fragen, welche Auswirkungen damit für Senioren und Kinder verbunden sind. Mir ist eine geistig ausgesprochen rüstige ältere Dame bekannt, die aber nicht mehr gut sehen kann. Sie hat kein Internet, schreibt aber regelmäßig Briefe. Das funktioniert sehr gut. Allerdings kann sie kaum den Briefkasten erreichen, weil sie dafür eine Straße überqueren muss. Das ist ihr aber zu gefährlich. An der gleichen Stelle begleiten die Eltern von Grundschülern ihre Kinder häufig über die Straße, weil auch sie dort im Verkehr aus guten Gründen eine große Gefahr sehen. In diesem Beispiel kann die Antwort für mich nur lauten, nach Möglichkeit einen Zebrastreifen einzurichten.

 

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