Rathaus Traisa

Das Rathaus Traisa gehört nach meiner Auffassung der Traisaer Bürgerschaft. Geht es nach mir, darf dieses Identitätsmerkmal für Traisa nicht verkauft werden. Es würde auch trotz der gegenwärtig hohen Immobilienpreise dadurch nicht wirklich viel Geld in die Gemeindekasse fließen. Wie sollte also die Nutzung aussehen?

Hier habe ich ein ganz klares Konzept vor Augen, das allerdings nur gemeinsam mit der engagierten Bürgerschaft realisiert werden kann. Wie im Fall der Geibel´schen Schmiede in Eberstadt könnte ein Bürgerverein das ehemalige Rathaus als Erbbaurecht übernehmen. Das geht natürlich nur, wenn sich viele engagierte Menschen finden, die bereit sind, sich einzubringen. Die Gemeinde sollte zwar eine Anschubfinanzierung geben, aber verantwortlich sollte der Bürgerverein sein, der vermutlich durch Spenden unterstützt würde. Sollte der Verein einmal nicht mehr wollen oder können, dann würde das Rathaus automatisch an die Gemeinde zurückfallen.

Hier könnten sich Vereine einbringen und wie in Eberstadt könnten beispielsweise Ausstellungen, Vorträge, kleinere Märkte, Liederabende und Lesungen erfolgen. Auch der Ortsbeirat könnte hier tagen. Mein persönlicher Favorit wäre überdies ein kleines Heimatmuseum, aber auch das ginge nur, wenn Sie mitmachen.

Konkret würde ich als Bürgermeister insbesondere in Traisa Interessierte ansprechen, die bereit und in der Lage sind, sich einzubringen. Erst dann können detaillierte Konzepte erarbeitet und der Bürgerschaft und der Gemeindevertretung vorgeschlagen werden.

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